




Mirjam Blüml, Chan Young Chin, Annalena Dirriglova, Eva Gour, Ida Kododji-Traore, Martin Mandry, Max Schrenk, Maria Melczer, Lavinia Mohr, Elena Niedermeier, Nele Noll, Carmen Sahlqvist, Stefano de Martino, Leon Triponescu, Ben Winkler, Mengyun Xu
Pavilion Fifteen presents a selection of paintings that operate across modes of narration, inscription, and reflection, articulating painterly strategies that engage with questions of subjectivity, social structures, institutional frameworks, temporality and subtle ways environments imprint themselves on memory and identity. The Materiality of painting becomes a language of its own: surfaces accumulate interference, sedimentation, and erasure, invoking the instability of mediated images and the fragile architecture of memory.
Developed over the course of an intensive working period with British-Mexican artist Alicia Paz last week, the exhibition brings together a body of works shaped through dialogue, critique, and collective reflection. The resulting constellation of paintings establishes a relational field in which individual positions are both differentiated and interdependent. Within the spatial and conceptual framework of Pavilion Fifteen, a togetherness emerges—one that unfolds through and around the domestic, psychogeography, ornament, the fragmented body, and processes of metamorphosis, flux, and abstraction. These trajectories articulate states of transformation and emotional vulnerability, positioning painting as a site of continuous negotiation between form, experience, and meaning.
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Pavillon Fünfzehn versammelt Gemälde, die sich im Spannungsfeld von Erzählen, Einschreiben und Reflektieren bewegen. Sie untersuchen, wie subjektive Erfahrungen entstehen und wie sie durch soziale Ordnungen und institutionelle Rahmen geprägt werden. Dabei rücken auch Zeitlichkeit und jene oft unscheinbaren Spuren in den Fokus, durch die sich Umgebungen in Erinnerung und Identität einschreiben.
Die Materialität der Malerei ist dabei mehr als bloßes Trägermedium. In Schichtungen, Überlagerungen und partiellen Auslöschungen entfaltet sie eine eigene Bedeutungsebene. Diese Prozesse verweisen auf die Brüchigkeit und Wandelbarkeit von Bildern und Erinnerungen und machen sichtbar, wie instabil sowohl mediale Darstellungen als auch die Konstruktion von Erinnerung sein können.
Die Ausstellung ist aus einer intensiven Arbeitsphase mit der britisch-mexikanischen Künstlerin Alicia Paz hervorgegangen, innerhalb derer sich ein Zusammenhang herausbildete, der durch Dialog, Kritik und kollektive Reflexion strukturiert ist.
Die daraus hervorgehende Konstellation von Malereien etabliert ein relationales Gefüge, in dem sich singuläre Positionen differenzieren und zugleich in wechselseitiger Abhängigkeit stehen. Im räumlichen und konzeptuellen Rahmen von Pavillon Fünfzehn formiert sich so eine Form von Zusammengehörigkeit, die sich entlang des Häuslichen, der Psychogeografie, des Ornaments, des fragmentierten Körpers sowie von Prozessen der Metamorphose, des Flusses und der Abstraktion entfaltet.
Diese Bewegungen artikulieren Zustände von Transformation und affektiver Vulnerabilität und situieren Malerei als ein Feld fortwährender Aushandlung, in dem Form, Erfahrung und Bedeutung nicht stabil gegeben sind, sondern sich in relationalen Prozessen immer wieder neu konstituieren.
